Das Auto von den Anfängen bis heute

Die Geschichte vom Automobil

Die ersten technischen Entwicklungen begannen etwa um 4.000 v. Chr., zu dieser Zeit wurde das Rad in mehreren Kulturen entwickelt. Wo der genaue Ursprung der Entwicklung liegt, ist bis heute nicht genau ermittelt, man sagt es sei eine mitteleuropäische Erfindung aus Deutschland. Die ersten Muskelkraftwagen tauchten im Jahre 1447 in Deutschland auf. Der Mathematiker Simon Stevin erfand im Jahr 1600 einen Segelwagen welcher, aufgrund von Windenergie, bis zu 30 Personen transportieren konnte.

74 Jahre später, im Jahre 1674, konstruierte der Physiker Christiaan Huygens eine Kolbenmaschine mit Pulverantrieb. Damit galt er als Erfinder und Pionier des Verbrennungs- und Kolbenmotors. Isaac Newton legte 1680 den Grundstein für den Dampfwagen, welcher 10 Jahre später von dem Franzosen Denis Papin als Hochdruckmaschine mit Kolben weiterentwickelt wurde. Der schottische Physiker James Watt nahm 1768 weitere Veränderungen vor und erfand so die erste direkt wirkende Dampfmaschine. In den darauf folgenden Jahren wurde die Dampfmaschine stetig weiterentwickelt, bis Robert Anderson 1839 das erste Elektrofahrzeug in Aberdeen baute. Der erste betriebsfähige Gasmotor wurde 1860 Etienne Lenoir patentiert. In den Jahren von 1862-1866 entwickelte Nikolaus August Otto den Viertaktmotor (Gasmotor) und ließ 1876 den Viertakt-Ottomotor patentieren. Dieses wurde jedoch 10 Jahre später wieder aufgehoben.

Ab dem Jahr 1886 kam die Entwicklung vom Auto in Deutschland aufgrund der Hersteller Carl Benz und Gottlieb Daimler immer mehr in Gang. Bevor sich jedoch der Hubkolbenmotor am Ende des 19. Jahrhunderts durchsetzen konnte, konkurrierten verschiedene Antriebsarten sehr stark miteinander. 1920 setze sich das Benzinautomobil gegen andere Antriebsarten durch. In den Jahren von 1900 bis 1997 wurde das Auto immer mehr und moderner entwickelt. Bauteile wie Scheibenbremse, Allradantrieb, Servolenkung sowie Antiblockiersystem wurden eingebaut. Das erste Auto mit Hybridmotor ging im Jahr 1997 vom Band, Hersteller war Toyota und damit waren auch in diesem Bereich der Industrie die Asiaten Vorreiter, an die sich weitere Hersteller nach und nach anschlossen.

Die Auswirkung auf die Wirtschaft

Als industrielles Massenprodukt hat das Auto den Alltag der Menschen mehr verändert, als jedes andere Produkt. Als wichtigste Bedeutung gelten die Mobilität sowie die Flexibilität. Galten bis ins 19. Jahrhundert Kutsche und Pferd als Fortbewegungsmittel, konnte sich mit Erfindung der Eisenbahn zwar die Geschwindigkeit steigern, jedoch blieb man an Fahrpläne und Haltepunkte gebunden. Das Auto jedoch ermöglichte eine universelle, individuelle Fortbewegung sowie schnelle flexible Transporte von Gütern. Elementarer Bestandteil der heutigen Wirtschaft ist jedoch der Güterverkehr auf der Straße.

Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt

Aufgrund giftiger Substanzen wie Benzol und Aldehyde und der dadurch entstandenen Luftverschmutzung sind gesundheitliche Schäden vorprogrammiert. Der Verbrauch von Mineralöl, welcher den CO2-Ausstoß verursacht, trägt erheblich zum Treibhauseffekt bei. Damit ist auch die Umwelt aufgrund der Luftverschmutzung bedroht, wobei grundsätzlich gesagt werden kann, dass sich u.a. durch die so genannte Umweltplakette viel geändert hat. Nicht jedes Auto darf mehr in jedem Stadtverkehr fahren und muss zudem deutlich höhere Beiträge zahlen, so dass eine indirekte Anleitung zu einem Autokauf durchgeführt wird, bei der das Resultat ein ökologisch wertvolleres Auto das Resultat sein soll.

autogeschichte.info | Impressum