Der Autokauf im 21. Jahrhundert

Über 41 Millionen Autos, egal ob Kombi oder Limousine, ob schlicht schwarz oder bunt, ob Benzin- oder Dieselfahrzeuge, fuhren im Über 41 Millionen Autos, egal ob Kombi oder Limousine, ob schlicht schwarz oder bunt, ob Benzin- oder Dieselfahrzeuge, fuhren im Januar 2009 auf deutschen Straßen. Da in Deutschland mittlerweile ca. 82 Millionen Menschen leben, bedeutet dies, dass theoretisch jede zweite Person ein Auto besitzt. Fakt ist, dass es immer mehr Haushalte gibt, die aufgrund individueller Bedürfnisse mehrere Autos besitzen. Ein Kleines für die Stadt, ein größeres für Familienausflüge und für die junge Generation ein etwas Älteres.

Trotz der anhaltenden Finanzkrise steigt die Anzahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge. Konjunkturpakete, wie die Abwrackprämie, tragen ihren Teil dazu bei und sorgen für reges Treiben in der Automobilbranche. Angesichts der über 100 verschiedenen Hersteller, stellt sich für den Käufer jedoch die Frage nach dem passenden Auto für sich selbst. Es bleibt die "Qual der Wahl".

Bei der Entscheidung einer so großen Neuanschaffung kann im 21. Jahrhundert insbesondere auf digitale Hilfestellungen zurückgegriffen werden. Das Internet bietet massenhaft Portale und Beratungsseiten, die sich allesamt mit der Frage nach dem richtigen Auto befassen. Dabei setzen diese vor allem auf oberflächliche Leitfragen, deren Beantwortung, dem überforderten Käufer bei seiner Wahl helfen sollen: Welche bevorzugte Marke? Welches Modell? Welche Farbe? Welche Kraftstoffart? Welche Ausstattung? Welcher maximale Preis? Mit Sicherheit ist in vielen Fällen vor allem der Preis ausschlaggebend. Auch wenn dieser durch die Abwrackprämie gedrückt werden konnte, steht er nach wie vor im Vordergrund, da die Kreditwürdigkeit vieler Privatpersonen eingeschränkt ist. Nachdem der potenzielle Käufer all diese Fragen mehr oder weniger entscheidungsfreudig beantwortet hat, wird ihm das perfekte Auto "ausgespuckt". Was allerdings irritieren dürfte: Verschiedene Internetseiten raten oftmals, trotz der identischen Angaben, zu verschiedenen Automodellen.

Nicht so präzise und modern bleiben die Autozeitschriften aus dem Kiosk. Hier wird der Leser monatlich mit Informationen versorgt, die ihm bei der Wahl des Neuwagens sicherlich große Hilfe leisten und vor allem professionell informieren. Allerdings ist eben nicht gewährleistet, dass dem individuellen Leser auch das für sich perfekt passende Auto empfohlen wird. Angesichts der unterschiedlichen Ergebnisse, die aus der Internetsuche stammen, dürfte dies jedoch kein gravierender Nachteil für das gute, alte Automagazin sein.

Eine persönliche, ausführliche Beratung vom Fachmann kann man natürlich noch im Autohaus eines beliebigen Herstellers erlangen. Zudem kann man die verschiedenen vorgeschlagenen Modelle meist vor Ort genauer mustern, um sich damit von Bildern und bloßen Informationen, wie sie im Internet oder in Zeitschriften aufzufinden sind, loszulösen. Allerdings sollte man den eventuellen Ausgang auf Profit des Autoverkäufers nicht außer Acht lassen.

Hat man sich nach all den Möglichkeiten einmal von einem für sich optimalen Automodell überzeugt, bleiben wieder verschiedene Möglichkeiten, sein ausgesuchtes Wunschauto auch zu erwerben. Internet, Zeitungsannoncen oder der Gang ins Autohaus bleiben zur Wahl. Doch meist entscheidet sich der Käufer für die kostengünstigste Variante im Preisvergleich, für den es im Übrigen auch Internetseiten gibt. Trotz der Vielfalt von Entscheidungen hat auch der orientierungsloseste Käufer bald sein Auto gefunden – im 21. Jahrhundert, wie in den Jahren zuvor. Das Internet kann zwar nicht immer eindeutige Hilfen geben, die bequemste und modernste Wahl bleibt es dennoch.

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